Starker Auftakt für Österreich beim SkiO-Sprint in Luleå

Der Auftakt zur zweiten SkiO-Weltcuprunde im schwedischen Luleå am Freitag, 6. Februar 2026, brachte für das österreichische Team gleich ein herausragendes Ergebnis. Beim Sprint sorgte vor allem Anna Hauser in der YSOC für ein sportliches Ausrufezeichen.

Hauser bewies ihre physische Extraklasse, hielt über weite Teile der Strecke ein hohes Tempo und lieferte sich ein intensives Duell mit der späteren lettischen Zweitplatzierten. Im letzten Abschnitt konnte sie diese sogar noch abhängen und lief schließlich auf einen hervorragenden 5. Platz, nur 11 Sekunden von den Podestplätzen entfernt. Damit war Österreich bereits beim ersten Bewerb der Weltcuprunde bei der Flower Ceremony vertreten – ein Ergebnis, mit dem im Vorfeld kaum zu rechnen war.

Anna Hauser: „Es war ein gutes Rennen. Ich konnte mit sehr starken Läuferinnen mithalten und mich dann im Zielsprint durchsetzen. Mein Ziel ist es, in die nächsten Wettkämpfe wie heute hineinzugehen. Ich möchte einen starken Start hinlegen. Schon jetzt gefällt mir Schweden sehr gut. Das Laufen, das Orientieren macht einfach derzeit viel Spaß!“

Auch die weiteren österreichischen Athlet:innen zeigten trotz schwieriger Bedingungen solide Leistungen. Antonia Erhart erreichte trotz eines nicht ganz optimalen Laufes mit Rang 22 ihr bisher bestes Sprint-Weltcupergebnis. Besonders bemerkenswert: Die Temperaturen lagen bei unter –12 Grad, Bedingungen, die Mitteleuropäer:innen erfahrungsgemäß nur bedingt entgegenkommen – besonders im starken skandinavischen Teilnehmerfeld.

Maria Varga hatte mit materialtechnischen Problemen zu kämpfen und verlor dadurch wertvolle Zeit, konnte sich aber dennoch mit einem guten 15. Platz im Klassement behaupten. Weniger Glück hatte Niklas Ochenbauern, der durch einen Tellerbruch früh um eine mögliche Topplatzierung im starken Juniorenfeld gebracht wurde. Maria Hauer erwischte technisch nicht ihren besten Tag und blieb ebenfalls unter ihren Möglichkeiten.

Gesamthaft überwiegt jedoch das Positive: Trotz diverser individueller Probleme stellt der 5. Platz von Anna Hauser einen bestmöglichen Start in diese Weltcuprunde dar – ein Ergebnis, das auch die übrigen Teammitglieder zusätzlich beflügeln kann. Die Wettkämpfe werden am Samstag, 7. Februar 2026, mit der Mitteldistanz fortgesetzt.

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