Am letzten Sonntag (1. März) konnte das ursprünglich für die Region Weissensee in Kärnten geplante 3. Ski-OL-Wochenende nachgetragen werden.
Nach -schnee- und witterungsbedingt – langer Suche wurden der OLC Graz und der Steirische OL-Verband in Abstimmung mit Ski-O-Referent Pierre Kaltenbacher im schneesicheren Gebiet auf der Turracher Höhe fündig. Das vor mehr als 10 Jahren von Familie Walch für den OL erschlossene Gebiet erwies sich einmal mehr als im Sommer wie im Winter optimal für den Orientierungssport geeignet. Und dass im Tourismusbüro mit Corinna Gotthardt eine langjährige Orientierungsläuferin tätig ist, erleichterte die Genehmigungen und Absprachen vor Ort sehr.
So konnten trotz kurzfristiger Terminfixierung rund 80 Schiorientierungsläufer/-innen bei sonnigem Winterwetter die Österreich-Premiere der Ski-OL-Verfolgung genießen.
Binnen 10 Tagen hatte ein Organisationsteam unter Leitung von Viktor Hites mit tatkräftiger Unterstützung des Technischen Delegierten Helmut Lerchegger einen spannenden Doppelbewerb vorbereitet. Sprint am Vormittag und die in manchen Kategorien etwas längere Mitteldistanz am Nachmittag waren die Zutaten für einen gelungenen Verfolgungsbewerb (Orientierungsläufer/-innen schon seit Jahrzehnten als Jagdstart bekannt).
Besonders Bahnleger Wolfgang Waldhäusl hatte in mehrfacher Hinsicht großen Anteil am Gelingen: Aktualisierung der Karte, Anlegen von Kilometern getretener Zusatzspuren und Aufnahme des gesamten Spurennetzes führten alleine in den drei Tagen vor dem Wettkampfsonntag zu 40km Geländearbeit. Das Spurennetz hätte wohl noch für mehrere andere Bewerbe ausgereicht.
Doch zum Sportlichen: in der Hauptklasse bei den Damen konnte sich in einem sehr starken Teilnehmerfeld Antonia Erhart ungefährdet vor Marie Varga und Lisa Habenicht durchsetzen. Bei den Herren feierte Florian Gidl einen Premierensieg vor den Mastersläufern Bernhard Kogler und Pierre Kaltenbacher.
Ergebnisse Elite:
https://anne-cdn.oefol.at/public/2026/03/O4SJTjt5a0uyfcHQbhYfifCFJhvIU8bdcb574Kth.pdf
Ein vorbildhaft faires Verhalten zeigte Tobias Habenicht, der sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag überlegene Bestzeit aufstellte. Er meldete selbst einen Regelverstoß (Querung des zugefrorenen, aber gesperrten Schwarzsees), der kaum einen Zeitvorteil brachte und musste daher disqualifiziert werden – er war jedenfalls der moralische Sieger dieses Sonntags.
Sehr erfreulich auch, dass in den Nachwuchsklassen fast 10 Läufer/-innen am Start waren, die laufend auch im Austriacup im Skilanglauf starten – das könnte eine sehr gute Basis für ein starkes Ski-OL-Team in einigen Jahren sein.
Bericht von Günter
Ergebnisse und Links: https://anne.orienteeringaustria.at/event/osterreichische-skio-verfolgung-meisterschaft-5-6-ac-cup-lauf
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Ankündigung SkiO Finale in Österreich am 21 und 22.März:
https://anne.orienteeringaustria.at/event/7-ac-skio-mitteldistanz
https://anne.orienteeringaustria.at/event/ac-skio-om-ostm-sprint-
