Hannes Hnilica krönt sich zum U23-Doppelweltmeister, Andreas Waldmann wieder am Weltcuppodest!

Bei glühender Hitze, steilen Anstiegen und staubigem Gelände wurde die heutige Langdistanz der MTBO-U23-Weltmeisterschaft und des Weltcupfinales zu einer wahren Härteprüfung – doch die österreichischen Athleten zeigten einmal mehr Klasse und Kämpferherz.

Doppelgold für Hannes Hnilica

Der 21-jährige Heeressportler Hannes Hnilica bewies erneut Nervenstärke: Nach seinem gestrigen Sprint-Gold in der U23-Kategorie legte er heute eindrucksvoll nach. Trotz eines fehlerhaften Starts kämpfte er sich mit konstant starker Leistung zurück, holte mit einer beherzten Aufholjagd auch auf der Langdistanz die Goldmedaille – und damit seinen zweiten U23-Weltmeistertitel. Mit dieser Leistung fixierte er auch den Gesamtsieg im U23-Weltcup. Als Fünfter der Elitewertung erhielt er zudem ein Diplom – ein weiterer Beweis, dass der Wiener endgültig in der Weltspitze angekommen ist.

Andreas Waldmann glänzt mit Bronze – nur Sekunden fehlten auf mehr

Auch Andreas Waldmann gelang in seinem letzten internationalen Saisonrennen erneut der Sprung aufs Podest. Zwar begann auch er mit einem Fehler, doch auf den langen Bergaufpassagen spielte er seine physische Stärke voll aus und arbeitete sich stetig nach vorne. Am Ende fehlten ihm lediglich 23 Sekunden auf Gold und nur eine einzige Sekunde auf Silber – Platz drei und ein starker Abschluss einer anspruchsvollen Langdistanz und einer abwechslungsreichen Saison.

Starke Leistungen auch von Georg Koffler und Bernhard Kogler

Gequält von starken Krämpfen aber auch mit großer Freude kämpfte sich Georg Koffler ins Ziel: Platz 13 beim letzten Rennen einer durchwachsenen Saison ist die Belohnung für das Durchhaltevermögen und die vielen Trainingsstunden des Kärntners.
Ebenso hochzufrieden kann sich Bernhard Kogler auf die „Off-Season“ freuen. Mit Rang 27 gelang dem Tiroler der lang erhoffte und längst verdiente Sprung unter die Top 30 – ein schöner Schlusspunkt der Saison 2025.

Routenwahlpech im Dornenhang für Jana Hnilica und Martin Illig

Weniger Glück hatten Jana Hnilica und Martin Illig, die in einem schlecht kartierten Steilhang – wie einige andere Athlet:innen –  wortwörtlich in den Dornen „verendeten“. Während Jana das Rennen vorzeitig abbrach, um sich für die morgige Mixed-Staffel zu schonen, kämpfte sich Martin tapfer ins Ziel und wurde mit Platz 39 und Weltcuppunkten belohnt.

Ausblick: Mixed-Staffel mit Medaillenchancen

Morgen geht’s weiter mit der Mixed-Staffel in und um Yagoda – und die Chancen auf eine Topplatzierung stehen gut. Mit der aktuellen Form und dem etwas nötigen „Quentchen Glück“ sollte das Minimalziel – ein Diplom – erreicht werden, aber Jana, Andreas und Hannes wollen natürlich mehr! Daumen halten!

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