WUOC 2026 in Portugal: Das ÖFOL-Team visiert die Weltspitze an!

Vom 28. Juli bis 1. August 2026 kämpfen die besten studentischen Orientierungsläufer:innen der Welt im portugiesischen Vila Real um WM-Medaillen. Das österreichische Team reist mit einer extrem starken Mischung aus bereits international etablierten Spitzensportler:innen und vielversprechenden Nachwuchstalenten in den Norden Portugals an.

Nach den Titelkämpfen 2024 im bulgarischen Bansko richtet sich der Blick der akademischen OL-Szene auf die Hügellandschaften und historischen Stadtkerne der Region Trás-os-Montes. Die Universität UTAD und der portugiesische Hochschulsportverband FADU zeichnen gemeinsam mit der FISU für die Ausrichtung der Weltmeisterschaften verantwortlich.

Unser Team für Vila Real

Das rot-weiß-rote Aufgebot wird in Portugal von einem schlagkräftigen Athlet:innen-Kader vertreten, der sowohl in den Sprint- als auch in den Wald-Bewerben reale Chancen auf Top-Platzierungen mitbringt.

Die Damen: Internationale Klasse und aufstrebende Talente

  • Anna Gröll: Sie ist neben Lukas Novak eines der absoluten Aushängeschilder des ÖFOL-Aufgebots. Bei der vergangenen Elite-WM (WOC) wusste sie auf höchstem internationalem Niveau voll zu überzeugen – unter anderem mit einem hervorragenden Auftakt in der Mixed-Staffel sowie starken Auftritten im K.O.-Sprint. Mit ihren Top-Platzierungen auf der ganz großen Bühne reist sie mit reichlich Selbstvertrauen und als Mitfavoritin nach Portugal.
  • Lina Buchberger: Buchberger sammelte in den letzten Saisonen wertvolle Erfahrungen bei internationalen WRE-Läufen und den Deutschen Meisterschaften. Sie bringt die Ausdauer und Präzision mit, um im internationalen Feld der Damen mitzuhalten.
  • Livia Radon: Als Wiener USI-Meisterin im Team sowie einem Stockerlplatz in der Einzelwertung ist die WUOC die perfekte Bühne, um sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen.

Die Herren: Führungsfiguren und starke Junioren-Erfahrung

  • Lukas Novak: Der 22-jährige Leibnitzer ist ganz klar einer der heißen Kandidaten auf vorderste Plätze. Novak bewies seine Extraklasse bereits mehrfach bei vergangenen internationalen Großevents und sorgte beim Weltcup in Locarno (15. Rang im Einzelsprint, zeitgleich mit Daniel Hubmann) sowie einer überragenden Performance bei der WOC in der Sprintstaffel in Genua für internationale Ausrufezeichen. Novak gilt besonders in den extrem schnellen Sprint-Bewerben als aussichtsreicher Anwärter auf Spitzenplätze.
  • Simon Tobler: Tobler unterstrich sein großes Potenzial bereits mit starken Weltcup-Ergebnissen und konstant hohen Platzierungen im internationalen Feld. Mit seiner Tempohärte und technischen Stabilität ist er ein weiterer Hoffnungsträger für Spitzenresultate und ein entscheidender Baustein für die Staffel.
  • Kilian Zapf: Der erfahrene Athlet (OC Fürstenfeld) glänzt national regelmäßig mit Top-Leistungen, darunter Gold bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften in der Staffel. Seine Routine auf nationalem und internationalem Parkett ist ein wichtiger Pfeiler für das Herren-Team.
  • Moritz Czech: Der ehrgeizige Wiener/Niederösterreicher sammelte in den letzten Jahren reichlich Junioren-WM-Erfahrung (JWOC) und zeigte bereits im Weltcup sowie bei internationalen Meeting-Rennen auf. Er bringt hervorragendes Potenzial für die technisch anspruchsvolle Mitteldistanz mit.
  • Peter Brabek: Nach Starts bei der WUOC 2024 und regelmäßigen Einsätzen auf WRE-Niveau bringt er die nötige Geländekompetenz mit und weiß genau, wie man bei internationalen Großereignissen abliefert.

Betreuung mit Expertise & Leidenschaft

An der Seitenlinie und in der technischen Vorbereitung setzt der ÖFOL auf geballte Erfahrung:

  • Claudia Bonek: Verfügt über jahrelange Funktionärs- und Organisationsexpertise aus dem Wiener Verband und Vereinswesen.
  • Ferri Gassner: Ein Routinier der österreichischen OL-Szene, der mit seiner enormen Erfahrung in der Logistik, Kartenarbeit und Betreuung für optimale Rahmenbedingungen vor Ort sorgt.

Statement des ÖFOL-Universitätssportreferenten Hannes Pacher:

„Die WUOC bietet für aufstrebende Nachwuchssportler:innen bis 25 Jahre eine gute Plattform, um einerseits bei internationalen Top-Wettkämpfen Erfahrung zu sammeln, andererseits aber auch im Vergleich zu einer WOC oder EOC mit einer anderen Ausgangslage an den Start zu gehen – und so eventuell auch in eine Favoritenrolle zu schlüpfen.

Für Lukas Novak trifft das nach der Top-Performance bei der WOC in Genua sicherlich zu. Auch für Anna Gröll oder Simon Tobler, die bereits gute Weltcup-Ergebnisse abgeliefert haben, kann das ein wichtiger nächster Schritt sein.

Bei diesen WUOCs ist schon so mancher Star das erste Mal auf der großen Bühne aufgetaucht: Der Franzose Thierry Gueorgiou gewann im Jahr 2000 drei Goldmedaillen und danach zahlreiche WM-Titel. Auch der Stern von Lucie Rothauer (Böhm) ging 1994 in der Schweiz mit Gold und Silber auf.

Neben den rein sportlichen Herausforderungen bietet diese studentische Schiene auch einen etwas anderen Spirit als die A-Events. Gute Ergebnisse sind natürlich immer das beste Argument für zukünftige Budget-Dotationen, die UNISPORT-AUSTRIA für eine Entsendung ausschüttet.“

Das Wettkampfprogramm

  • Dienstag, 28. Juli: Knock-out Sprint
  • Mittwoch, 29. Juli: Sprint Relay (Mixed-Staffel)
  • Freitag, 31. Juli: Sprint
  • Samstag, 1. August: Middle Distance

Einschätzung: Wo liegen die Chancen?

Mit A-Kader-Athlet:innen wie Lukas Novak, Anna Gröll und Simon Tobler an der Spitze ist das österreichische Team sicherlich wieder stark aufgestellt. Vor allem in den Sprint-Formaten (Einzel, K.O. & Mixed-Staffel) rechnet sich das ÖFOL-Team reale Chancen aus, um die Top-Platzierungen und Medaillenränge mitzulaufen.

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