Seit Montag befindet sich ein ÖFOL-Team rund um Leo Holper mit Ylvi Kastner, Anna Simkovics, Gustav Greiner und Lukas Novak beim internationalen „Malaga Sprint Camp“ in Málaga.
Täglich stand ein Sprinttraining gemeinsam mit Athlet*innen aus der Schweiz auf dem Programm. Trainiert wurde in technisch äußerst anspruchsvollen, teils verwinkelten Hang-Städten rund um Málaga. Enge Gassen, viele Treppen, komplexe Routenwahlen und schnelle Richtungswechsel sorgten für perfekte Wettkampfbedingungen und intensive Belastungen. Die internationale Beteiligung im Training wie auch bei den Wettkämpfen unterstreicht den hohen sportlichen Wert des Camps.
Spanische Meisterschaften & KO-Sprint
Am heutigen Wettkampftag wurden zunächst am Vormittag die spanischen Mixed-Sprint-Staffelmeisterschaften ausgetragen, ehe am Nachmittag die KO-Sprint-Meisterschaften folgten – mit einer eigenen Klasse für ausländische Athlet*innen.
In der Qualifikation der KO-Sprints (Aufstieg der besten 18 ins Semifinale) überzeugten:
- Ylvi Kastner
- Anna Simkovics
- Lukas Novak, der sich trotz eines großen Fehlers noch knapp qualifizieren konnte
Gustav Greiner absolvierte aufgrund einer Wadenverletzung lediglich einen lockeren Lauf und griff nicht voll ins Renngeschehen ein.
Starke Heats gegen internationale Konkurrenz
Im Semifinale trafen die Österreicher*innen auf ein hochkarätiges Feld:
- Lukas Novak schied in einem extrem stark besetzten Lauf mit gleich vier Schweizer Athleten aus. Nach einer zweiwöchigen Krankheit befindet er sich noch nicht in der gewünschten Wettkampfform – sein Einzug ins Semifinale ist daher besonders positiv zu bewerten.
- Auch Anna Simkovics, die sich ebenfalls gerade erst von einer Erkrankung erholt hat, verpasste im Semifinale den Finaleinzug.
Ylvi Kastner präsentierte sich hingegen in ausgezeichneter Form: Souverän qualifizierte sie sich für das Finale
Überlegener Final-Sieg für Ylvi Kastner
Im Damenfinale zeigte Kastner eine beeindruckende Leistung und gewann mit klarem Vorsprung. Die in der Qualifikation überlegene Schwedin Sanna Fast trat im Finale nicht mehr an – Kastner nutzte die Gelegenheit und krönte ihren starken Wettkampftag mit einem souveränen Sieg.
Ihre Leistung ist angesichts des internationalen Teilnehmerfeldes besonders hoch einzuschätzen und stellt ein deutliches Ausrufezeichen im Hinblick auf die kommenden Aufgaben dar.
Nächster Halt: World Ranking Event in Marbella
Bereits morgen wartet mit dem World Ranking Event Sprint in Marbella der nächste Gradmesser auf das Team. Eine weitere Standortbestimmung im internationalen Vergleich stehen auf dem Spiel.
Als zusätzliches Highlight findet im Anschluss das „KO Superfinal“ statt: Die drei besten Athlet*innen der internationalen KO-Finalläufe treffen dabei auf die drei Besten der spanischen Wertung – ein direkter Showdown auf höchstem Sprintniveau als Abschluss intensiver Trainingstage und Wettkämpfe in Andalusien.