Vier Tage vor seinem 22. Geburtstag machte sich Hannes Hnilica am Sonntag, 3. Mai 2026, selbst das schönste Geschenk:
In einem extrem physischen Langdistanz–Rennen (46km, 860HM) lieferte der Wiener beim MTBO Weltcup und der U23 WM am Balaton wie schon an den beiden Vortagen eine unglaubliche Leistung ab: dritter Platz in dem überaus spannenden Finale der ersten Weltcuprunde. Stärker waren an diesem Tag nur der vielfache tschechische Weltmeister Vojtech Ludvik und der starke Schweizer Noah Rieder.

Das gesamte Wochenende ist ein weiterer Meilenstein in der bislang fast makellosen Karriere des erfolgreichen Heeressportlers: dreimal in Folge auf dem Weltcup–Podest, doppeltes U23–WM-Gold und zwischenzeitlich die Weltcup–Gesamtführung.
Einen erheblichen Anteil an diesem Erfolg hat Trainer Bernhard Prinz, der die Entwicklung seines Athleten seit über 3 Jahren maßgeblich mitgestaltet.
Im Rahmen der ÖFOL–Fortbildungsserie bietet sich am 6. Mai 2026 die einmalige Chance, dem Spitzentrainer von Andreas Waldmann sowie Hannes und Jana Hnilica Fragen zu stellen und der „Philosophie des Ausdauersports im MTBO“ näher zu kommen. Bernhard Prinz ist nicht nur in der Trainerausbildung an der FH Wr. Neustadt tätig, sondern hat viele Athlet:innen erfolgreich betreut und z. B. Katharina Sadnik bis an die MTB–Weltspitze und in ein World Pro Tour Team geführt.
Die Gelegenheit nicht verpassen: ANNE
Sehr zufrieden mit dem gesamten Wochenende zeigte sich auch Georg Koffler, der die herausfordernden Bewerbe mit einem starken 10. Platz abschloss und den Aufschwung in die weitere Vorbereitung mitnehmen will. Tobias Breitschädel (26.) und Bernhard Kogler (31.) arbeiten sich ebenfalls kontinuierlich nach vorne und sammelten wichtige Weltcuppunkte.
Weniger Glück hatte an diesem Tag Andreas Waldmann: Nach einer ausgezeichneten Zwischenzeit (4. Platz knapp vor Hälfte des Rennens) geriet ein Ast ins Schaltwerk, wodurch er den Kampf um die Medaillen vorzeitig beenden und zu Fuß zurückkehren musste.
Bei den Damen zeigte Jana Hnilica ein durchwachsenes Rennen. Starken Teilstrecken standen kleinere Orientierungsfehler aufgrund undeutlicher Wegspuren gegenüber, bei denen sie immer wieder etwas Zeit verlor. Mit dem 18. Platz findet sie sich inmitten einer Gruppe starker Fahrerinnen und machte ebenfalls gute Punkte. Am Ende des Weltcupauftakts mit zwei Top 10–Plätzen und dem Fortschritt auch auf den längeren Distanzen sieht sich die Justizsportlerin auf einem guten Weg und blickt – wie das gesamte Team – bereits voller Vorfreude auf die Europameisterschaften in Portugal in drei Wochen.
Bis dahin stehen ein Trainingscamp in Tschechien sowie weitere AC-Bewerbe in Slowenien am Programm. Dran bleiben!
Bericht von Sonja und Thomas Hnilica