Platz 5 zum Junioren-Abschied: StarkeEinzelleistung und wichtigeErkenntnisse beim JEC in der Schweiz

Der Junioren-Europacup im Schweizer Sörenberg (1.–4. Oktober 2026) bildete für das
Nachwuchsteam den internationalen Saisonabschluss. Das Wettkampfwochenende lieferte
eine klare Standortbestimmung: Während Emily Adenstedt auf der Langdistanz mit einem
hervorragenden 5. Platz in der Weltspitze überzeugte, zeigte sich zugleich, dass das Team
in der Breite noch gezielte Trainingsarbeit vor sich hat, um international dauerhaft
mitzuhalten.

Anstrengender Auftakt im Staffelwettbewerb

Der Start ins Wochenende verlief anspruchsvoll. Die physisch fordernden Bahnen und die
kniffligen Gabelungen verlangten von den Läuferinnen und Läufern permanente
Konzentration bei der Ausführung.
Insbesondere taktisch bot das Rennen wichtige Lerneffekte: Die Balance zwischen der
eigenen Kartenarbeit und dem Mitlaufen im dichten Feld erwies sich als Herausforderung.
Mit mehr Selbstvertrauen und Routine sollte sich das dafür richtige Mindset aber nach und
nach einstellen, um auch im internationalen Feld Schritt zu halten.

Sprint in Sörenberg: Hohes Tempo und technische Tücken

Im Sprint durch Sörenberg war eine präzise Orientierung gefragt. Die feine Unterscheidung
zwischen privaten Grünbereichen (Olivgrün) und belaufbaren Wiesenflächen war bei hohem
Tempo teils schwer auszumachen.
Das verlangte einen ständigen Abgleich zwischen Karte und Gelände, was das
vorausschauende Lesen erschwerte. Neben stellenweise soliden technischen Ansätzen
zeigten sich hier sowohl physische Defizite als auch Rückstände im internationalen
Vergleich – eine wertvolle Rückmeldung für die Athlet:innen, die den notwendigen Einsatz
für die Vorbereitung in den kommenden Monaten verdeutlicht.

Starker Abschluss auf der Langdistanz: Emily läuft in die Top 5

Den sportlichen Höhepunkt aus unserer Sicht brachte die Langdistanz. Im alpinen Gelände
wechselten sich lange Routenentscheidungen mit technisch anspruchsvollen
Postenabschnitten ab.
Besonders Emily Adenstedt überzeugte bei ihrem letzten internationalen Juniorenwettkampf
auf ganzer Linie: Mit einer konstanten und starken Leistung lief sie auf den 5. Platz und
setzte damit ein Ausrufezeichen in einem stark besetzten Feld.

Nach dem Rennen strahlte sie über das ganze Gesicht und blickte emotional auf ihren Erfolg zurück:

„Ein absoluter Traum. Meine Lieblingsdistanz, die Berge und ich. Ich war sehr nervös und auch emotional, weil es eben doch mein letzter Lauf in der D20 war, aber vor allem hatte ich ganz viel Vorfreude in mir. Ich wusste, dass ich das kann und als ich Posten über Posten hinter mir hatte, habe ich schon gewusst, dass das ganz gut werden kann. Es war ein wunderschöner letzter Tag meiner einzigartigen Juniorinnenkarriere und ein weiterer Traum, der in Erfüllung gegangen ist.“

Fazit

Das Wochenende in Sörenberg liefert eine sachliche Bilanz: Das Gesamtergebnis zeigt
ehrlich, an welchen Schrauben im Training gedreht werden muss, um den Kader breiter
aufzustellen. Gleichzeitig unterstreicht Emilys Top-5-Platzierung das vorhandene Potenzial
und sorgt für einen rundum gelungenen Abschluss ihrer Juniorenzeit.

Link zur JEC-Homepage mit allen Ergebnissen, Karten und Medien:
unter: JEC 2026 | Sörenberger OL Weekend

Fotos by Franz Blätter, Matthias Merkli, Emil Kimmig

Weitere News

MTBO AUSTRIA CUP FINALE IM GRENZNAHEN SOPRON!

Platz 5 zum Junioren-Abschied: StarkeEinzelleistung und wichtigeErkenntnisse beim JEC in der Schweiz

Starke Leistungen unserer Orientierungsläufer bei der 10-km-Straßenlauf-ÖSTM in Kobersdorf

Erfolgreiches erstes hybrides Spezialmodul für angehende OL-Übungsleiter:innen

Aufruf zur Kaderbewerbung 2027: Werde Teil der Nationalteams!

Orienteering Austria Nachwuchskader: Erfolgreiches Trainingslager in der Veitsch und Ausblick auf den JEC