Von 10. bis 11. Juli fand in Klagenfurt bei hochsommerlichen Temperaturen der erste Trainingskurs des neu formierten österreichischen Jugend- und Elitekaders im Ski-Orientierungslauf statt. Es war die erste Zusammenkunft des Kaders, der sich aus Athletinnen aus Tirol, der Steiermark und Kärnten zusammensetzt – ein wichtiger Schritt, um die Sportlerinnen bereits im Sommer auf die kommende Saison einzustimmen und als Team zusammenzuführen.
Bei allen Trainingseinheiten waren zudem Mitglieder des Elite- und Challengerkaders mit dabei. Auch Spartenreferent Pierre Kaltenbacher nahm aktiv an sämtlichen Trainings teil und unterstrich damit den gemeinsamen Charakter des Kurses. In die Organisation des Trainingskurses war darüber hinaus Nationaltrainer Jarkko Urpalainen eingebunden. Dies unterstreicht sein hohes Interesse an der Entwicklung des SkiO-Teams in Österreich und zugleich den Anspruch, die Qualität der Trainings hochzuhalten und die Entwicklung der jungen Athletinnen gezielt zu fördern.
An zwei Tagen absolvierten die Athletinnen vier intensive Trainingseinheiten mit dem Ziel, ihre technischen Fähigkeiten gezielt weiterzuentwickeln. Den Schwerpunkt bildeten drei Skiroller-O-Einheiten, die im Europapark, in Viktring sowie auf dem Uni-Gelände stattfanden. In abwechslungsreichem Gelände konnten alle Teilnehmerinnen zentrale Kompetenzen schulen: die Routenwahl unter Belastung, die sportartspezifische Technik auf den Skirollern sowie unterschiedliche Trainingsformen, die den Wettkampfanforderungen nachempfunden sind. „Engagierte Talente, hohe Motivation und perfekte Trainings mit fordernden Bahnen“, resümiert Eliteathlet Tobias Habe nicht.
Die vierte Einheit war ein Fuß-O-Training in einem dichten Wegenetz. Ohne Skiroller stand hier die Feinorientierung in ihrer komplexesten Form unter Belastung im Mittelpunkt. Die Athletinnen mussten neben der eigentlichen Orientierungsaufgabe auch die Fokussierung auf anspruchsvolle Kartensituationen mit dem Kartenhalter schulen – eine ideale Ergänzung zum spezifischen Skiroller-Training.
Auch Eliteathletin Antonia Erhart zog ein positives Fazit:
„Die Trainings waren wie immer sehr professionell organisiert und perfekt, um wieder in das Laufen auf Rollern mit Karte hineinzukommen. Sehr schön natürlich auch, dass ein so großes Youth Team bei den Trainings dabei ist. Vor allem auch das skitechnische Niveau ist schon sehr hoch.“
Ergänzend wurden wesentliche Aspekte des physischen Trainings vermittelt. Die Athletinnen erhielten konkrete Impulse, die sie unmittelbar in ihr individuelles Sommertraining übernehmen können, um spezifische konditionelle Basis für die Wintersaison aufzubauen.
Ein positives Fazit zog auch Spartenreferent Pierre Kaltenbacher:
„Dass es sich großteils um Landeskaderathletinnen und -athleten im Skilanglauf handelt, bedeutet: eine Top-Beherrschung der Skiroller und die Bereitschaft zu hohen Umfängen bei gleichzeitig hoher Qualität im Training.“
Der gelungene Auftakt legt den Grundstein für die weitere gemeinsame Arbeit des Kaders und macht Vorfreude auf die kommenden Trainingskurse.