Vom 8. bis 12. September 2026 traf sich die internationale MTBO-Elite der Seniorinnen und Senioren in der schottischen Küstenregion Moray. Rund 350 Athletinnen und Athleten aus 29 Nationen stellten sich den abwechslungsreichen Bewerben über Mitteldistanz, Sprint, Massenstart und Langdistanz. Das 12-köpfige österreichische Team drückte den Weltmeisterschaften eindrucksvoll seinen Stempel auf und kehrte mit einer überragenden Ausbeute von 13 Medaillen (5x Gold, 7x Silber, 1x Bronze) nach Hause zurück.
Goldrausch für Stockmayer, Breitschädel und Kogler
Österreichs Herren zeigten in Schottland eine absolute Machtdemonstration:
- Manfred Stockmayer (HSV OL Wiener Neustadt) krönte sich mit Doppel-Gold in der Mitteldistanz sowie im Sprint zum zweifachen Weltmeister und komplettierte seinen Erfolgssatz mit Silber auf der Langdistanz.
- Tobias Breitschädel (ASKÖ Henndorf) glänzte ebenfalls als zweifacher Weltmeister im Massenstart sowie auf der Langdistanz und holte zusätzlich Silber in der Mitteldistanz und im Sprint.
- Bernhard Kogler (OL Kufstein) sicherte sich im abschließenden Langdistanz-Rennen hochverdient die Goldmedaille, nachdem er zuvor bereits dreimal Silber (Mitteldistanz, Sprint, Massenstart) eingefahren hatte.
Doppel-Edelmetall für Michi Gigon, Premieren-Silber für Tom Klimo
Ebenfalls stark präsentierten sich die Athlet*innen des OLT Transdanubien: Michaela Gigon untermauerte nach beruflich bedingt verzögerter Anreise eindrucksvoll ihre Ausnahmestellung und fuhr Silber im Sprint sowie Bronze im Massenstart ein.
Michaela Gigon zur WM:
„Nachdem ich wegen beruflicher Verpflichtungen erst zum zweiten Rennen anreisen konnte, war ich sehr zufrieden mit der Silbermedaille im Sprint und der Bronzemedaille im Massenstart. Jedes Gelände hatte eine eigene Charakteristik und hat richtig Spaß gemacht: lässige Singletrails mit teilweiser Einbahnregelung beim Sprint, zähe Motorcrosstrails und Querfahren beim Massenstart, anspruchsvolle Routenwahlen auf der Langstrecke. Besonders freut mich, dass Tom Klimo seine erste Masters-Medaille gewonnen hat. LG Michi“
Für ein weiteres großes Highlight sorgte Thomas „Tom“ Klimo, der sich auf der Langdistanz mit der Silbermedaille belohnte und damit seine allererste Medaille bei einer Masters-Weltmeisterschaft erobern konnte.

ÖFOL-Medaillenspiegel WMMTBOC 2026
| Athlet*in | Verein | 🥇 Gold | 🥈 Silber | 🥉 Bronze | Gesamt |
| Tobias Breitschädel | ASKÖ Henndorf | 2 (Massenstart, Lang) | 2 (Mittel, Sprint) | – | 4 |
| Manfred Stockmayer | HSV OL Wiener Neustadt | 2 (Mittel, Sprint) | 1 (Lang) | – | 3 |
| Bernhard Kogler | OL Kufstein | 1 (Lang) | 3 (Mittel, Sprint, Massenstart) | – | 4 |
| Michaela Gigon | OLT Transdanubien | – | 1 (Sprint) | 1 (Massenstart) | 2 |
| Thomas Klimo | OLT Transdanubien | – | 1 (Lang) | – | 1 |
| Gesamt | 5 | 7 | 1 | 13 |
Abwechslungsreiches Terrain in beeindruckender Kulisse
Die schottischen Veranstalter boten allen Teilnehmenden perfekt organisierte Wettkämpfe in unterschiedlichstem Terrain:
- Mitteldistanz: Schnelle Wegenetze und knifflige Postenräume im Roseisle-Wald nahe Burghead.
- Sprint: Hohes Tempo und präzise Routenwahlen durch die Sanquhar Woods in Forres.
- Massenstart: Taktische Duelle und physisch fordernde Abschnitte in den Dünen- und Waldlandschaften von Lossiemouth.
- Langdistanz: Höchste Anforderungen an Routenwahl und Fahrtechnik im hügeligen Darnaway Forest.
Der ÖFOL gratuliert dem gesamten Team herzlich zu diesen großartigen Erfolgen in Schottland und bedankt sich beim schottischen Organisationsteam für eine rundum gelungene Weltmeisterschaft!
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