Nach Abschluss der Selektionsläufe steht das rot-weiß-rote Aufgebot für die erste Weltcuprunde der Saison 2026 fest. Vom 24. bis 26. April trifft sich die Weltelite im Schweizer Kanton Tessin, um in Locarno und Ascona die ersten Formtests des Jahres zu absolvieren.
Die Nominierung durch das Selektionsgremium erfolgte auf Basis der Ergebnisse des Austria Cups in Purbach, der Selektionsläufe in Tschechien sowie des obligatorischen 3000-Meter-Bahntests. Das Trainerteam setzt dabei auf eine vielversprechende Mischung aus erfahrenen Leistungsträgern und aufstrebenden Talenten.
Mischung aus Routine und neuen Gesichtern
Besonders erfreulich ist die Integration junger Athleten in das Elite-Aufgebot. Jacopo Stöcher (WAT-OL) gelang ein beeindruckender Einstieg: Er qualifizierte sich direkt in seinem ersten Jahr in der Elite-Klasse für die Weltcuprunde. Auch für Moritz Czech (Leibnitzer AC) markiert dieser Weltcup einen bedeutenden Meilenstein in seiner Karriere.
Neben diesen jungen Talenten stehen bewährte Kräfte im Team, die bereits über reichlich internationale Erfahrung verfügen. Das Ziel für die Wettkämpfe im Tessin ist klar definiert: Das Team strebt den Gewinn von Weltcuppunkten an. Besonders in der Sprintstaffel rechnet man sich Chancen aus, um die Diplomplätze (Top 6) mitzukämpfen.
Das Aufgebot im Überblick
- Damen:
- Anna Gröll (OLC Graz),
- Ylvi Kastner (NF Wien),
- Anna Simkovics (OLC Wienerwald).
- Reserve: Tina Tiefenböck (NF Wien).
- Herren:
- Moritz Czech (Leibnitzer AC),
- Georg Gröll (OLC Graz),
- Nicolas Kastner (NF Wien),
- Lukas Novak (Leibnitzer AC),
- Mathias Peter (OLC Graz),
- Jacopo Stöcher (WAT-OL).
Programm und Betreuung
Die Athletinnen und Athleten erwartet ein intensives Programm in urbanem Gelände:
- Einzel-Sprint
- Sprintstaffel
- Knock-Out-Sprint (KO-Sprint)
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Diese Weltcuprunde markiert zudem die Premiere für das neue Betreuer-Duo an der Spitze: Es sind die ersten gemeinsamen Weltcup-Wettkämpfe unter der Leitung von Headcoach Mårten Boström und Leo Holper.
Wir freuen uns auf spannende Wettkämpfe in der Schweiz und wünschen unserem Team viel Erfolg!