Der Österreichische Fachverband für Orientierungslauf (ÖFOL) setzt einen bedeutenden Meilenstein in der Nachwuchsförderung: Das bewährte Schulprojekt „Train with the Champions“ wird künftig als FLEX-Modell im Rahmen der Täglichen Bewegungseinheit (TBE) weitergeführt und ausgebaut.
Dank einer Budgetaufstockung um 20 % schaffen wir neue Kapazitäten, um noch mehr Schülerinnen und Schüler in ganz Österreich spielerisch an den Orientierungssport heranzuführen. Um alle Vereine, Trainer*innen und Interessierten über die Neuerungen zu informieren, laden wir herzlich zu einer Online-Informationsveranstaltung ein.
Online-Informationsveranstaltung
- Datum: Dienstag, 08. September
- Uhrzeit: 19:30 Uhr
- Zielgruppe: ÖFOL-Mitgliedsvereine, Übungsleiterinnen, Trainerinnen, Pädagog*innen und Interessierte
https://anne.orienteeringaustria.at/event/tbe-schulung-tagliche-bewegungseinheit
Was ändert sich? – Integration in die Tägliche Bewegungseinheit (TBE)
Mit der Überführung in die TBE (Säule 3: Bewegungsvielfalt / Flexeinheiten) verankert der ÖFOL seine Schulsportinitiativen direkt im bundesweiten Sportförderrahmen:
- Systematische Verankerung: Angebote können flexibel in Volksschulen sowie der Sekundarstufe I (Alter 6–14 Jahre) im Rahmen der Betreuungs- und Unterrichtszeiten umgesetzt werden.
- Budget-Plus (+20 %): Die Aufstockung ermöglicht den Ausbau von Sportgeräten, gedruckten Schulungskarten sowie eine faire Vergütung der durchführenden Trainerinnen und Übungsleiterinnen.
- Kostenlos für Schulen: Für teilnehmende Bildungseinrichtungen bleiben die Einheiten vollständig gebührenfrei.
- Direkte Vereinsanbindung: Einheiten werden von regionalen ÖFOL-Mitgliedsvereinen durchgeführt, um den Kindern den direkten Übergang in den Vereinssport zu ermöglichen.
Was gibt es Neues?
- Flexible Bausteine & Formate:
- Modulare Schulangebote von einfachen Orientierungslauf-Planungen über Turnsaal- und Labyrinth-Einheiten bis hin zu kompletten Schul-Cups.
- Einsatz moderner GPS- und Zeitnehmungstechnologien (z. B. Sportident, MapRun, Actionbound).
- Erweiterter Material- und Kartenservice:
- Geförderte Anschaffung von Komplettsets (Sportident-Zeitnehmungssysteme, Kompassboxen, Postensteher) für die Bundesländer.
- Erstellung und Druck spezifischer Schulhof- und Umgebungskarten.
- Fokus auf Schutz & Qualität:
- verpflichtende Schulung aller anleitenden Personen im Bereich Prävention und Kinderschutz inkl. ÖFOL-Verhaltenskodex.
Feedback & Best-Practice-Beispiele aus der Praxis
Das Projekt blickt auf erfolgreiche Jahre mit inspirierenden Erfahrungen zurück:
- Multidisziplinärer Unterricht: Orientierungssport verbindet Bewegung direkt mit Fächern wie Geografie und Mathematik. Schulen schätzen besonders die Kombination aus kognitiver Forderung (Kartenlesen, Räumliches Denken) und körperlicher Aktivität.
- Nutzung der Schulinfrastruktur: Ob Turnhalle (Labyrinth-Einheiten), Schulgebäude (Nutzung von Flucht- und Rettungsplänen als Orientierungskarte) oder der nahe gelegene Stadtpark – die Einheiten lassen sich flexibel und witterungsunabhängig gestalten.
- Begeisterung bei Abschlussevents: Regionale Schulcups zeigten in den vergangenen Jahren, wie hoch die Motivation der Kinder ist, wenn Zeitmessung und Postennavigieren wie bei den Profis erlebt werden.
- Nachhaltige Vereinsgewinnung: Durch die Einbindung lokaler Trainer*innen schlagen wir die Brücke vom Klassenzimmer direkt ins Vereinstraining.
Anforderung & Kontakt
Alle Details zur Teilnahme, den Abrechnungsmodalitäten (PRAE/Honorarnote) sowie den Verträgen erhalten Sie im Rahmen der Informationsveranstaltung.
- Projektleitung: Thomas Radon
- E-Mail: sportmanagement@oefol.at
- Telefon: +43 660 150 99 60
- Web: www.oefol.at